Am 14. April 1521 wurde Landau Mitglied des Elsässischen Zehn-Städte-Bundes

04 14 1521 decapolisAuf dem Reichstag zu Worms wurde am 14. April 1521 Landau als Mitglied der kaiserlich-habsburgischen Landvogtei Elsass und des Elsässischen Zehn-Städte-Bundes von Kaiser Karl V formal bestätigt.

Der Kaiser garantierte damit diesen zehn Städten ihre Rechte und Freiheiten als freie deutsche Reichsstädte. Dieser Bund wurde später "Dekapolis" genannt.

Die Stadt Hagenau war als Sitz diese Bundes bestimmt, von dort aus wurde die Geschäfte und Korrespondenz geführt. Mehrfach im Jahr wurde Sitzungen des Bundes abgehalten, welche entweder in Schlettstadt oder in Straßburg (welches nicht zum Bund gehörte) abgehalten. Die beteiligen Städte sandten ihre Abgeordneten zu diesen Sitzungen, wobei jede Stadt nur eine Stimme hatte.

Im Friedensvertrag von Münster 1648, der den 30-jährigen Krieg beendete, wurden die Städte des Elsässischen Zehn-Städte-Bund dem Schutz des französischen Königs unterstellt, wodurch für Landau eine langjährige Zugehörigkeit zu Frankreich folgte.

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