Am 19. April 1511 löste Maximilian I die Pfandschaft an Speyer

speyerer domAm 19. April 1511 löste Kaiser Maximilian I die Stadt Landau aus der Pfandschaft an Speyer. Damit endete Landaus  Abhängigkeit vom Bischof von Speyer, die im Jahr 1324 mit der Verpfändung der Stadt begonnen hatte.

Grund für die Verpfändung war unter anderem die Geldnot des damaligen Königs Ludwig des Bayern.

Bei der Auslösung aus der Verpfändung übergab Kaiser Maximilian I 15.000 Gulden an Philip I, Freiherr von Rosenberg, den Bischof von Speyer. Das Geld hatte sich der Kaiser von der Stadt Landau geliehen. Die Stadt hatte diese Summe natürlich auch nicht parat; daher entschloss sie sich, zehn jüdische Familien aufzunehmen, die jeweils jährlich 300 Gulden Judensteuer zu bezahlen hatten.

Es wird vermutet, dass diese jüdischen Familien zum großen Teil aus Speyer stammten, denn kurz zuvor hatte Speyer "seine" Juden verjagt.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in der Führung Landau in der Zeit der Reformation.

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